It is about growing bonds and dissolving connection.
Performance mit Latex und Publikumsintervention

From time to time, we meet this people, who just connect with us, who make us want to stay. Our love we share and the bondings that grow are like glue, that sticks us together and becomes stronger and stronger.
And not only it’s us, who influences the relationships we share. Our beloved ones and the whole world around us is also part of it. It may feel like a pulling, it may not always feel comfortable, but still it makes us feel more and more like one being.

But after a while- may it be a few hours, days, our years, we maybe will feel the need for change. We maybe want to move, to go somewhere else and release the bondings, dissolve the glue that connects us.
It may take a while, it may hurt, we will never make unhappen what happen before and we will never lose the glue completely. But already in the moment when we start to stick to each other we feel, that there someday will be the time to leave and to go somewhere else.

Strip Down

Performance für sieben Personen


Sprecher und Leiter: Mark Coniglio
20.9.2019
Werkschau Schmiede Hallein

In der Performance kommen die Performer*innen nacheinander auf die Bühne, während Mark Coniglio spricht.
Die Performenden verkleben sich jeweils gegenseitig mit Latex aneinander, bevor sie sich nacheinander eng aneinander legen und dadurch eine menschliche Statue bilden.

Strip Down

Das Publikum als bindender Einfluss
Das Publikum ist eingeladen, die Bindung zwischen den Performerinnen und Performern noch zu verstärken, in dem sie weiteres Latex ergänzen. Ab dem Moment, in die sie sich hingelegt haben, bleiben die performenden Personen still liegen.

Alle 10 Minuten wird die vergangene Zeit durch Mark Coniglio durchgesagt.
Nach zwanzig Minuten wird die Publikumsinteraktion beendet. Das Latex beginnt zu trocknen und wird fest und transparent und ist im UV-Licht nicht mehr zu sehen. 
Nach einiger Zeit – mindestens insgesamt 30 Minuten- lösen die Performer*innen langsam die Starre und die erzeugten Verklebungen.
Für das Publikum klar ersichtlich ist, dass der Vorgang unangenehm und teilweise mit Schmerz verbunden ist.
Nacheinander verlassen sie langsam die Bühne.

Strip Down Strip Down Strip Down Strip Down Strip Down

Künstler*innen

Performerinnen und Performer:
Alexandra Reichart
Andreas Pils
Christian Ludwig
Eva Perner
Kerstin Hruza
Tiana Wirth
Thomas Kolar

Konzept:
Alexandra Reichart

Lichtkonzept und Aufbau Schwarzlicht:
Alexander Olchawa

Lichtkonzept und Aufbau Lichtinstallation:
Alexandra Reichart
Katharina Sophie Krump

Dokumentation:
Manon Pichon
Anke Riemer
Lupo

Dane an die wundervolle Quindell Orton für die inspirierenden, beflügelnden und richtungsgebenden Gespräche bereits einige Monate vorher!
Danke an die Schmiede für das immer-wieder-möglich-machen und den wahnsinnigen Freiraum.