Ein Raum, 8qm Latex: Eine begehbare Installation, die atmet, sich bewegt und mit dem Umfeld reagiert.

Das Werk besteht aus der Rauminstallation, die durch ein Fenster vom Hof aus erfahren werden konnte, aber auch die Möglichkeit zum Betreten des Raums gab. Von beiden Seiten war der Raum mit Latex verschlossen. Das Latex reagiert auf Bewegung und sich nähernde Objekte, indem die vormals ruhigen, wie atmenden Bewegung nervöser und schneller werden und die Beleuchtung changiert.

Der Projektablauf

Die Arbeit ist auf der Schmiede 2018 entstanden.
Beteiligte Künstlerinnen: Signe Klejs (Grundkonzept, Aufbau, Planung), Alexandra Kraler, Mirian Rothinger, Alexandra Reichart (Fotografie, Konzept, tech. Aufbau), Ivanka Penjak (Fotografie), Matthias Leboucher (Sound)

Innerhalb von 10 Tage haben wir in einem Team die Phasen der Ideenfindung,  der Konzeption der Installation sowie die Erzeugung des Materials – mehrere Flächen von Latex, davon eine circa 2m*2.5m groß-, das Bauen von Prototypen für die Installation sowie die technische Umsetzung und den Aufbau der Installation, durchlaufen.

Die Teammitglieder kannten sich vor Residency noch nicht und stießen zu unterschiedlichen Zeitpunkten zum Team dazu. Diese Gruppendynamik hat es uns ermöglicht, verschiedene Erfahrungen, Einblicke, Wünsche in den Projektverlauf mit einzunehmen. Die Kürze der Zeit – unterm Strich weniger als 8 Arbeitstage- hat uns dazu gezwungen, Entscheidungen schnell zu treffen und in kurzen Iterationen zu arbeiten.

Installation, Fotografie und Film

Innerhalb des einen Projektes sind Teilprojekte entstanden. Die Erzeugung der großen Latexfläche hat zum Spielen eingeladen- in einer experimentellen Performance wurde das stark am Untergrund haftende Material nicht durch uns, sondern durch eine Tänzerin mittels ihres Körper gelöst. Dieses fast gewaltsame Eindringen in das Material und der geburtsähnliche Vorgang lassen Raum für eigene Interpretationen und sind ein eigenes Projekt, dass einen Teil des Gesamtprojekts darstellt

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